Mittwoch, 25. Mai 2011

Gepflegte Hände und Nägel- Die soliden Grundpfeiler einer jeden Maniküre

Ihr kennt das: das wunderschönste und am besten gekleidete Mädel sieht nicht ganz so schön aus, wenn ihre Hände ungepflegt sind.
Nagellack kann mal absplittern, das ist kein Drama, ebenso ein eingerissener Fingernagel. Kann passieren, schließlich sind unsere Hände ja nicht in Watte verpackt. Was ich aber meine, und mir sauer aufstößt (was aber ja letztlich jeder für sich selber wissen muss) ist, wenn Hände so aussehen, als würde man sie mit Sandpapier behandeln-  wenn also deutlich sichtbare rauhe Stellen bemerkbar sind, wenn kein Nagel dieselbe Länge hat, wenn ÜBERALL der Nagellack abgesplittert ist.... ehrlich, ich würde mich ja schämen, so eine Hand meinem Gegenüber zur Begrüßung zu reichen. Ganz appetitlich sind ja auch gelblich verfärbte Nägel oder dreckige Hände. Ich würde nicht wollen, dass mein Freund mich mit solchen Händen berührt, auch ist es wirklich unhygienisch!
Ich bin wirklich nicht eitel, aber ich möchte auch nicht, dass mein Gegenüber einen ungepflegten Eindruck von mir hat.
Glücklicherweise gibt es kleine Gadgets, die aus Sandpapierhänden wieder Samthände zaubern können. Wie gesagt, ich bin wirklich nicht eitel und breche nicht in Tränen aus, wenn mir mal ein Nagel abbricht (es sei denn, es tut weh, dann ja) oder der Lack mal absplittert..... aber Pflege muss sein! Zumindest soviel, um einen erträglichen Standard herzustellen. Hier möchte ich euch zeigen/ informieren, wie ich meine Hände und Nägel pflege. Ich mache eigentlich nur das Minimum, denn ich bin Berufstätig und habe auch weder die Zeit, noch die Lust meine Hände auf Rosen zu betten :-)

Reiniggung der Hände
Es versteht sich für mich von selbst, dass ich mir regelmäßig mit einer milden Flüssigseife die Hände wasche, etwa wenn ich von draußen komme oder wenn ich Gartenarbeit gemacht habe (gelegentlich denke ich mal daran, Gartenhandschuhe zu tragen). Dabei reinige ich auch meine Nägel mit einer kleinen Bürste besonders gründlich unter den Nägeln.
Einmal in der Woche, benutze ich ein Zwei- Phasen- Handpeeling, danach verwende ich eine Handcreme oder Handlotion und lasse diese über Nach einwirken.
Den Rest der Woche verwende ich nach Bedarf eine simple Handcreme.

Kürzen und Feilen
Bevor ich meine Nägel kürze oder in Form feile, entferne ich zunächst den alten Nagellack mit einem Nagellackentferner und einem  Wattepad.
Ich kürze meine Nägel grundsätzlich immer mit einem Nagelklipser, und feile sie mit einer Saphirfeile an den Rändern in Form. Das ist wahrscheinlich das letzte, was man tun solte, aber für mich funktioniert dies ganz gut. Dabei feile ich sanft und immer in eine Richtung. Mit einer Polierfeile glätte ich dann die Oberfläche ein wenig und ebne die spitzen Kanten.

Nagelhaut- zurückschieben oder zurückschneiden?
Definitiv zurückschieben, eher selten zurückschneiden. Man muss sehr vorsichtig beim abschneiden der Nagelhaut sein, denn die Haut ist dünn, und wenn eine Wunde entstanden ist kann diese sich entzünden, ist aber in jedem Fall zumindest schmerzhaft, vor allem wenn Nagellack oder (aua) Nagelhärter in die Wunde gelangt.
Ich schiebe sie meist nur zurück. Dafür empfielt sich entweder ein Rosenholzstäbchen oder Hufstäbchen. Zunächst sollte die Nagelhaut mit einem Nagelhautentfernergel aufgeweicht werden (nach dem Duschen ist sie aber auch meist weich genug), dann kann vorsichtig zurückgeschoben werden.

Nagelhärter und Nagelöle
Verwende ich ebenfalls nicht regelmäßig, nur wenn ich daran denke, wende ich diese wirklich an. Nagelhärter nehme ich maximal einmal in der Woche, Nagelöl hingegen, wenn ich daran denke. Ich mache also wirklich nicht viel.

Ich peele einmal in der Woche, kürze meine Nägel, creme mir die Hände ein und pflege meine Nagelhaut. Das wars!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen