Mittwoch, 23. Mai 2018

Miniserie: Drei Beautymythen im Test- Mittwoch: Schneller wachsende Haare

Ach, wie toll wäre es, lange Haare über Nacht zu bekommen, morgens mit perfekter Haut wach zu werden oder die kurzen Stummelchen über Nacht in prachtvolle Klauen verwandeln zu können.
Wie toll (Achtung- Ironie und Sarkasmus!), dass es da Methoden, Mittel und Wege gibt, die einem das Warten und die ganze Arbeit abnehmen! Und umso toller, dass die funktionieren (tun manche davon tatsächlich- jedoch nicht über Nacht.)
Ich habe mal im Internet und in meinem eigenen Erfahrungskreis geschaut und mal für euch interessante (und teils merkwürdige) Mittelchen und Methoden zusammengetragen, die funktionieren können- oder eben auch nicht.

Anmerkung:
Ich bin keine Kosmetikerin, keine Medizinerin oder sonstwie ausgebildet darin, euch Ratschläge bezüglich eures Körpers zu geben. Ich schildere hier meine eigenen Erfahrungen, die ich gemacht habe als ich sogenannte "Hacks" oder Beautymythen ausprobiert habe. Seht meine Erfahrungen bitte mit dem sprichwörtlichen Salz in der Suppe, denn Erfahrungen sind immer subjektiv und ihr solltet euch immer selbst informieren und ein Bild machen, bevor ihr etwas davon ausprobiert von dem, was ich euch vorstelle.
Ich werde weder dafür bezahlt, noch anderweitig unterstützt, wenn ich euch hier Produkte vorstelle oder auf Internetseiten verlinke. 

In dieser Postreihe möchte ich euch drei Beautymythen vorstellen, innerhalb dieser drei Mythen gibt es "Hacks" und Methoden, die angeblich dafür sprechen sollen, dass diese Mythen so wahr sind.
Ich stehe dem skeptisch, aber durchaus interessiert gegenüber, daher habe ich einige davon mal ausprobiert.

Dies erwartet euch in dieser Woche:
1. Schneller wachsende Fingernägel- Dienstag
2. Schneller wachsende Haare         - Mittwoch
3. Schneller reinere Haut                  - Donnerstag

Nach dem ersten Teil geht es also heute um die volle Haarpracht, ich kenne kaum eine Frau, die nicht von Rapunzel-Haar träumen würde. Langes, seidiges, volles und gesundes Haar, am besten noch ohne was dafür tun zu müssen, ohne es in aufwendigen Ritualen pflegen und hegen zu müssen...
Wie toll wäre es, wenn es einfache Pflegegewohnheiten geben würde, die wie über Nacht aus der Zottelmähne Prinzessinnenhaar zaubern könnten... Oder, gibt es sowas??? 

Wie auch im letzten Teil, bitte alles, was ich hier schreibe immer selbst hinterfragen, da ich ja nur meine eigenen Gedanken und Erfahrungen schildere.

Kommen wir zum Beautymythos 2: Die Haare wachsen schneller, wenn du...
Weisheit 1: Haaröl machts- aber bitte "das Richtige"?!
Wie beim "richtigen Mann" scheiden sich auch hier die Geister: Was ist richtig, was falsch? Zunächst einmal muss man wissen, dass die einzelnen Haare nur eine begrenzte Zeitdauer wachsen können. Dies hängt schlicht und ergreifend damit zusammen, dass das Haar irgendwann ausfällt und die Haarwurzel bestimmte Wachstumsphasen hat. Haarwurzeln mit kürzeren Wachstumsphasen haben also gar keine Chance eine Prachtmähne zu produzieren. Wenn dann das Haar noch abbricht... kann man dem Traum vom langen Haar zum Abschied hinterherwinken.
Wie wirkt Haaröl?
Ein Haaröl wirkt rein äußerlich, da, wo die Nährstoffe gebraucht werden (in der Kopfhaut und speziell in der Haarwurzel) kommt es gar nicht erst hin.
Ein Haaröl KANN die strapazierte Haarstruktur glätten und so ein abbrechen oder reißen der Haarlängen vorbeugen.
Welches Haaröl?
Tatsächlich habe ich schon einige durch, rein natürliche, wie auch die gängigen Silikonbomben- meine Erfahrungen waren durchwachsen.
Oft waren die Haare schlicht und ergreifend durchgefettet, in den ersten Wochen der Anwendung seidig und später völlig verfilzt oder die Kopfhaut vertrug das Produkt nicht. Daher bin ich persönlich mittlerweile davon abgekommen, klassisches Haaröl zu verwenden. 
Eines haben alle Öle gemeinsam: Sie sollen in die aufgeraute erste Schicht des Haars einziehen und es so glätten.
Speiseöle (also Nussöle wie Mandel-, Argan-, Oliven- oder Kokosnussöl) können äußerlich aufgetragen werden, aber auch aufgenommen werden. Wichtig ist hier selbstverständlich der gesunde Menschenverstand: Bei Verdacht auf Allergie: Finger weg!! Auf alles kann allergisch reagiert werden!

Hier eine Übersicht der Haaröle, die ich bisher getestet habe und wie sie auf mein Haar gewirkt haben, wo ich sie gekauft habe und wie wie ich sie aufgetragen habe
:
Maroccan Hairoil/ Arganöl
Das Marokkanische Haaröl, oder auch Arganöl habe ich in sehr geringer Dosis bisher recht gut vertragen, da mein Freund allerdings allergisch darauf reagiert, kann ich es nicht mehr verwenden. Wie bei übrigens allen Ölen gilt auch beim Arganöl: ein Zuviel lässt das Haar schmierig und fettig wirken. Ich hatte darauf geachtet überwiegend rein natürliches Arganöl zu nehmen und keines aus der Drogerie. Ich habe daher einfach beim italienischen Feinkosthändler eine Flasche Arganöl (Speiseöl) gekauft. Dieses hat Lebensmittelqualität, keine anderen Füll- oder Zusatzstoffe und man bekommt eine große Glasflasche für ca. 10€. Ein guter Deal und meine Empfehlung an euch. Produkte aus der Drogerie enthalten noch Duftstoffe, oder Stoffe, die das Öl leichter durchgängig machen-. ich persönlich brauche sowas nicht.

Macadamiaöl
Im Handel habe ich dieses Nussöl noch nicht pur gesehen, sondern meist in Haarpflegeprodukten. Mein Haar hat es nicht gemocht, meine Haare waren immer schmierig, fettig und verklebt, schienen es überhaupt nicht aufnehmen zu wollen.

Sheabutter
Tatsächlich habe ich eine ganze Zeitlang hindurch begeistert pure Sheabutter zur Körperpflege verwendet: Das Öl der Sheanuss ist ein festes, reichhaltiges aber gleichzeitig leichtes Öl mit hoher Unverseifbarkeit. Dies bedeutet, dass es, wenn es eingezogen ist sich nicht so schnell heraus- oder abwäscht. Es schmilzt bei Körperwärme zudem recht flott, man muss nicht ewig herumreiben.
Ich habe es zur Gesichtspflege im Winter verwendet, zur Körperpflege und mit dem Rest, der dann noch an meinen Händen war meine Haare verwöhnt. Meine Haare haben es sehr gut vertragen, auch heute noch vertrage ich Produkte mit Sheabutter besser als so manch andere- aber wie gesagt... mein Freund verträgt das nicht so gut... Biologisch gesehen, ist die Sheanuss übrigens ein Kern in einer Frucht, beerenartig, aber meinen Freund juckt dennoch die Nase und das Gesicht. Aber Atemprobleme bekommt er glücklicherweise nicht wie bei Mandelöl oder Arganöl.

Mandelöl
Ich hatte so tolle Sachen gehört über Mandelöl- aber ich vertrage es weder auf der Haut, noch auf dem Haar. Es will bei mir einfach nicht einziehen. Das beste Preis- Leistungsverhältnis für eine Flasche pures Mandelöl hatte ich damals in der Drogerie Müller gefunden, dort kostete eine Flasche (ca. 150ml- 200ml) ca. 5€. Ob es das immer noch gibt, weiß ich allerdings nicht, denn wie gesagt- Nussallergie meines Freundes...

Jojobaöl
Ich vertrage Jojobaöl wirklich super! Jojobaöl wird nicht aus Nüssen gewonnen, sondern aus den Samen des Jojobastrauches. Das Öl erinnert an Olivenöl, aber ist viel leichter in seiner Konsistenz. Auch hier bekommt man ein gutes Preis- Leistungsverhältnis bei Müller oder in diversen Apotheken.
Ich verwende Produkte mit Jojobaöl gerne für die Nägel und die Haare, es zieht schnell bei mir ein und pflegt über recht lange Zeit hinweg. Aber auch hier ist ein zuviel eine schmierige Angelegenheit. Ich nehme immer nur ein paar Tropfen und verreibe diese in meinen Händen und trage dies dann in meine Haarlängen auf.

Kokosöl
Kokosöl ist weiß, fest und duftet lecker- es schmeckt auch mindestens so lecker, wie es riecht. Ich verwende es gerne zum kochen (asiatische Currys) und backen (Schokocrossis- lecker!! Oder als Butterersatz). Für die Körperpflege ist es mir zu schmierig, es zieht bei mir einfach nicht richtig ein und liegt wachsartig bei mir auf Haut und Haar. Ich will ja wirklich von Kokosöl in der Haarpflege begeistert sein- anfangs funktionieren die Produkte auch super für mcih, nur irgendwann wäscht es sich nicht mehr richtig heraus und lagert sich so eklig an...

Olivenöl
Ich finde, pur aufgetragen, ist Olivenöl kein tolles Naturprodukt. Weder auf den Haaren, noch auf der Haut pflegt es bei mir. Olivenöl ist daher eher für mich ein reines Speiseöl, welches von Innen bei mir wirken darf- ich verwende es überwiegend für Salatdressings. 

Hack 1: Öl und Eigelb wirkt wahre Wunder. Also rein mit der Majo ins Haar...!
Ich habe erstmal sehr skeptisch reagiert... und dann angewidert. Majonnaise ins Haar, echt jetzt?! 
Vom Grundgedanken ja nicht falsch, denn ein Speiseöl soll ja angeblich das Haar durchfeuchten, das enthaltene Ei zusätzlich stärken und kräftigen... Also, ich habe es ausprobeirt und mir wurde allein schon bei dem Geruch total schlecht. Majo riecht einfach penetrant, wenn es einmal im Haar ist, dauert es auch ewig, bis man den Sch*** wieder rausgewaschen hat. Mein persönliches Fazit: Majo gehört auf die Pommes, nicht auf die Haare.

Hack 2: Selbstgemachte Haarkur mit Banane
Ich liebe Haarprodukte mit Banane. Sie duften lecker und die Haare sind hinterher griffiger und glänzen ganz toll. Also wollte ich es mal selbst ausprobieren. Also etwas Olivenöl, eine zermatschte Banane, und eine Haarspülung mit Wasser zusammengerührt und ab aufs Haar damit. 
Ich hätte besser zweimal nachgedacht, als ich die Stückchen sah. Ich hätte besser die Banane gegessen, statt sie ins Haar zu geben. Die "Haarkur" war matschig, klumpig, es sah aus, als hätte mir einer ins Haar gekotzt... echt eklig. Ich habe ewig gebraucht, die Stückchen wieder aus den Längen zu waschen, das Haar war hinterher übrigens auch nicht gepflegter als vorher. Also kaufe ich mir Bananenprodukte lieber in der Drogerie oder beim Body Shop fertig hergestellt.

Weisheit 2: Bleichen, Färben, Tönen- alles Mist.
Ich dachte, als ich aufhörte meine Haare zu färben, dass sie sie sich schnell erholen würden und innerhalb kürzester Zeit gesünder aussehen würden. Dies trat nur bedingt ein. Mein Haar wirkt, seit ich es aufgrund der Schwangerschaft nicht mehr färbe, viel anfälliger. An der Kopfhaut ist es tatsächlich gesünder, aber die nicht mehr nachgefärbten Längen sind matt, verblasst- sieht einfach nicht schön aus. 
Meine Haare erholen sich langsam vom Färben- da merkt man, wie schädlich und strapazierend die Chemikalien für Kopfhaut und Haare tatsächlich sind. Frisch gefärbt sehen sie schon toll aus: glänzend, weich, seidig und eine intensive Farbe... und nach einiger Zeit muss man wieder nachfärben, damit die Wallemähne nicht aussieht wie ein Zottelteppich.
Für mich steht fest: Wenn je wieder färben, dann nur noch beim Profi, nicht mehr Zuhause mit Colorationen aus der Drogerie...

Hack 3: Honig und Haarspülung hellt Haare auf
Weg von der Durchfeuchtung, irgendwann wollte ich hellere Haare haben. Ich wollte jedoch nicht mit der Chemiekeule ran. Ich war also überrascht, dass es angeblich mit Honig klappen sollte. Und ja, es funktioniert tatsächlich, aber es geht sehr, sehr langsam und man muss die Mixtur über mehrere Stunden und mit Wärme (Frischhaltefolie auf dem Kopf und Mütze drüber) einwirken lassen. Der Honig bildet dann natürliche bleichende Stoffe- meine Haare waren danach aber recht spröde. Nochmal mache ich das nicht, da esse ich den Honig lieber. Bleicht innerlich nicht, schmeckt dafür aber.

Methode 1: Inversion Method
Diese Methode geistert seit einigen Jahren durchs Internet. Ich verzichte hier mal darauf, sie näher zu erläutern, bei mir hat es so lala funktioniert. Ich hatte schon das Gefühl, dass meine Haare sich verändert hatten, aber den mega Zuwachs an Länge, Fülle und Dichte hatte ich definitiv nicht. Die Kopfhautmassage ist ja ganz nett, das warme (nicht heiße!!) Öl glättet sprödes Haar und der Zeitaufwand ist da, aber überschaubar. Aber wie gesagt- bei mir hat es nicht wirklich funktioniert.

Euch interessiert die Inversion Method? Dann informiert euch am besten auf mehreren Seiten darüber, lest sehr kritisch. Ich verzichte hier an dieser Stelle wie gesagt darauf, genauer darauf einzugehen.

Methode 2: Nur einmal in der Woche Haare waschen
Ich sage es direkt einmal vorneweg: es bedeutet nicht, dass man sich nur einmal in der Woche duscht! Die persönliche Körperhygiene wird normal weitergeführt, nur die Haare werden nicht jeden Tag gewaschen.
Fettige Tage werden mit Trockenshampoo überbrückt, fettige Haare werden mit Hochsteckfrisuren getarnt... Ich bin davon nicht so begeistert. Meine Haare ölen recht schnell, am spätestens dritten Tag MUSS ich sie waschen, weil sie total strähnig sind. Warte ich noch länger, fängt meine Kopfhaut an zu jucken und zu schuppen- sehr unangenehm. Für manche Damen mag das gut funktionieren sie nur einmal in der Woche zu waschen. Für mich allerdings nicht. Im Schnitt wasche ich sie alle zwei Tage, an heißen Tagen auch jeden Tag. 

Hack 4: Hitze vermeiden
Sinnvoll! Glätteisen und Föhn können dem Haar schließlich Feuchtigkeit entziehen und es so austrocknen, die Haare brechen schneller und leichter ab. Ich glätte meine Haare nur noch ganz selten und versuche immer an einen guten Hitzeschutz zu denken. Im Sommer föhne ich mein Haar auch nicht, sondern lasse es- wenn die Zeit dies zulässt- an der Luft trocknen. Meine Haare wirken jedoch nicht wirklich gesünder, aber nicht ganz so matt und trocken.
Wenn ich sie föhne, dann kurz auf der höchsten Stufe bis sie fast trocken sind und lasse sie an der Luft komplett trocknen. Oder ich föhne mit einigem Abstand zur Kopfhaut und Haar auf der mittleren Stufe und beende die Aktion mit kalter Luft.

Theorie 1: Silikone sind böse!
Überall heißt es Dimethicone sind schlecht für die Haare, sie legen sich um das Haar, es kann nicht atmen, verklebt und fällt irgendwann aus. 
"Nicht atmen"... ist mir neu, dass Haare Lungen haben. Ich grinse immer wieder, wenn in diverser Haarproduktewerbung das Model voller Überzeugung davon spricht, dass das Haar befreit durchatmen kann... Klar, es geht um Leichtigkeit, um Unbeschwertheit. Ich kann nachvollziehen, wenn Haare mit Schichten überzogen sind, dass sie dann herunterhängen und stumpf, glanzlos wirken können.
ABER ich bin nicht überzeugt davon, dass Silikone per se schlecht für die Haare sind. Immerhin ist es eine Art Schutzschicht, die sich um das strapazierte Haar legt und es so vor weiterem Schaden bewahrt. Einmal in der Woche verwende ich ein tiefenreinigendes Shampoo, welches alle Rückstände und Silikone aus meinem Haar entfernt. Ich komme damit sehr gut klar, allerdings- auf der Haut will ich keine Silikone!

Theorie 2: Nahrungsergänzungsmittel wirken wahre Wunder!
Ich stimme voll und ganz zu- aber nur, wenn man sie wirklich als ERGÄNZUNG ZU EINER AUSGEWOGENEN ERNÄHRUNG einnimmt. 
Ich bin schwanger, ich ernähre mich gesund und nehme dennoch manche Nahrungsergänzungsmittel ein, weil man während einer Schwangerschaft einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen, Mineralien und Spurenelementen hat. Auch Sportler haben einen erhöhten Bedarf.
Ich nehme hauptsächlich nur Folsäure und Magnesium und Omega 3 Fettsäuren (ich esse ungerne Fisch). Zink, Eisen, Vitamine etc. nehme ich über die Ernährung an sich auf, diese nehme ich nicht zusätzlich ein.
Ich trinke viel Milch (als laktoseintoleranter Mensch mochte ich nie Milch, nun trinke ich zumindest ein Glas jeden Tag in der laktosefreien Variante wegen dem Calzium). Meine Haare sind seit der Schwangerschaft zwar sehr viel trockener (dabei trinke ich fast perverse Mengen an Wasser!), aber gleichzeitig glänzender, gesünder und voller. Auch meine Haut ist wesentlich praller... Liegt mit Sicherheit auch an den ganzen tollen Hormonen :-)
Ich esse viel Obst und Gemüse, weniger Fleisch (wenn, dann Geflügel oder Rind) und achte auf hochwertige Öle (z.B. Olivenöl). Ich habe grundsätzlich meinen Kohlenhydratkonsum eingeschränkt, auch wenn ich nicht glaube, dass Süßigkeiten sich negativ auf die Haare auswirken. Meine Denkweise ist so: 
Süßigkeiten liefern viel Energie, machen aber überhaupt nicht lange satt und enthalten viel (schlechtes) Fett. Obst und Gemüse hingegen haben eine geringere Energiedichte bei höherer Nährstoffdichte, sättigen gut und liefern dem Körper keine leeren Kalorien. Mein Körper ist ein Tempel- nur rein, was gut ist.

Theorie 3: Wer langes Haar haben will, darf die Haare nicht schneiden.
Logisch betrachtet, stimmt das natürlich. Zeit+ die Haare nicht abschneiden= langes Haar.

ABER, Haarspitzen können trocken werden und aufrauen- Spliss entsteht. Schneidet man diese kaputten Haarspitzen nicht weg, wandert der Spliss immer höher, die Haare werden dünner, anfälliger und brechen leichter. Sie werden matt und trocken- es macht also durchaus Sinn, von Zeit zu Zeit zumindest die Spitzen schneiden zu lassen. 
Außerdem geschieht das Haarwachstum nicht in den Spitzern, sondern in der Kopfhaut.
Ich lasse daher alle ca. 4 Monate einen Splissschnitt machen oder meine Haarspitzen trimmen, dann aber auch wirklich nur höchstens einen Zentimeter. So wachsen die Haare zwar langsamer, dafür aber kräftiger und gesünder.
Bei einem Splissschnitt wird nur der Spliss entfernt, an der Länge ändert sich nichts.

Theorie 4: 100 Bürstenstriche sorgen für glänzendes Haar
Theoretisch funktioniert das, denn die Kopfhaut sondert über Talgdrüsen Talg ab, jeder Bürstenzug verteilt den Talg in den Längen- tadaa, glänzendes Haar. ABER... immer wieder bürsten strapaziert das Haar auch zusätzlich, es kann schneller abbrechen, splissen oder schneller durchfetten. Vor allem mit "der falschen" Haarbürste tut man sich hier wirklich keinen Gefallen.
Ich verwende mittlerweile einen groben Kamm, der ist viel schonender und entwirrt dennoch das Haar.

Hack 5: Haargummis ohne Metallring
Der Metallring steht in Verdacht, die Haare rauszureißen, abzubrechen und zu schädigen. Daher gibt es schon seit längerer Seit Haargummis ohne Metallring, oder Haargummis aus Kuststoff, Klammern... Vorteil: Es entsteht keine Soll-Bruchstelle im Haar, da das Haar weniger strapaziert und gestresst wird. Nachteil: Verhindern leider nicht, dass man das Haargummi dennoch immer wie doof sucht weil man vergessen hat wo man es hingelegt hat...

Nachtrag:
Es gibt mit Sicherheit noch andere Hacks und Theorien rund ums Haupthaar. Vielleicht war es für euch interessant meine Gedanken dazu zu lesen, ich bin gespannt auf eure Ansichten und darauf, was ihr schon alles ausprobiert habt. Bitte bedenkt: Jeder Mensch ist individuell, manches Haar reagiert anders und jeder hat andere Erfahrungen und Ansichten. Was für mich funktioniert, muss nicht für euch funktionieren. 
Man sollte immer einen Hautarzt, Allergologen, Frauenarzt oder Hausarzt fragen, wenn man den Eindruck hat, dass ein Haarausfall oder ähnliches Phänomen krankheitsbedingt oder Folge einer hormonellen Störung sein könnte. Nur ein Facharzt kann hier zuverlässig helfen und beraten. Auch eine ausgebildete Kosmetikerin oder ein Friseur kann beraten und Produkte empfehlen. 
Man sollte grundsätzlich immer auf gesunde Ernährung achten und zweimal überlegen, bevor man sich irgendwelche Pillen oder Produkte innerlich, wie äußerlich zuführt.

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