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Donnerstag, 8. April 2021

Gliss Kur 7sec Express- Repair- Kur [Werbung, da Markenerkennung, Produkttest]

Meine Haare sind ziemlich, sagen wir, angegriffen und geschwächt. Meine ehemals lange, volle Mähne, ist trockenem und geschädigtem Gestrüpp  gewichen. Für mich falsche Naturkosmetik und andere Haarpflegeprodukte haben meine Haare zudem so übel genommen, dass ich satte 40cm abschneiden musste. Nun sind (bzw. waren) sie splissig, frizzig und richtig trocken.

Also bin ich vor ca. vier Monaten weg von Naturkosmetik und Co, wieder zurück zu Glisskur, L´OREAL und Garnier. Und dies danken mir meine Haare bereits. Schon nach so kurzer Dauer wachsen sie wieder gesund und glänzend nach, die verwendete Pflege hat bewirkt, dass sie weniger trocken und geschädigt sind und ich sie immerhin wieder färben kann.

Ich bleibe also erstmal bei Glisskur und Co.

Und dann kam dieser sehr interessante Produkttest über Markenjury und ich war sehr interessiert, denn, ihr kennt mich: Produktversprechen machen mich sehr neugierig!

 
Das Prinzip dieses Produktes ist denkbar einfach:
Haare wie gewohnt waschen, dann gibt man ca. 20ml des flüssigen Produktes in das feuchte Haar. Nun kommt der Clou: man arbeitet das Produkt ein, dann ändert es seine Konsistenz und wird cremig. Nach 7 Sekunden Einwirkzeit spült man das Produkt aus dem Haar. 7 Sekunden einwirken sollen wie 5 Minuten einwirken pflegen. Da war ich also gespannt...

 
Alle drei Produkte sind formuliert für in irgendeiner Form geschädigtes Haar. Meine Haare schrien also förmlich nach Pflege- ich habe also mit der Variante für sehr geschädigtes, trockenes Haar begonnen.  Und ich möchte künftigen Haarschäden vorbeugen.

 
Mein Fazit
Das Produkt wird in der Tat cremig, wenn man es in die feuchten Haare einmassiert. Die Haare sind reichhaltig mit der cremigen Textur ummantelt, das Produkt fühlt sich, sagen wir mal, vorhanden an im Haar. Vor allem wenn man zuviel erwischt, wird es doch sehr zugespachtelt, die 20ml pro Anwendung sind nur eine Empfehlung und ich nehme mittlerweile deutlich weniger für meine kurzen Haare.
Alle drei Produkte sind parfümiert, reichhaltig pflegend, ich merke auch an meinen Haaren, dass ich sie verwendet habe. Meine Haare sind dann weicher, glänzender, fallen sehr schön, auch wenn sie weiterhin in den Längen und Spiotzen strohig sind.
Zwei Wochen sind für ein erstes Fazit natürlich eine recht kurze Zeit, auch, wenn ich alle drei bereits getestet habe. Ich werde sie komplett aufbrauchen und dann erneut zurückmelden, ob es weitere "Eindrücke" gibt.


Was haltet ihr von dem Produkt? Würdet ihr es euch kaufen??

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Maui Haarpflegeserie- mein Testbericht nach zwei Wochen Test [selbst gekauft, unbezahlte Werbung durch Markennennung und Markenerkennung]

Anmerkung
Alle Produkte sind selbst gekauft, dieser Post ist nicht gesponsert.


Auf der Suche nach reichhaltiger, aber nicht beschwerender Pflege, bin ich auf diese Haarpflegeserie im dm Drogeriemarkt gestoßen:




Optisch machen die Produkte einiges her, das Produktdesign hat mich direkt angesprochen! Wenn die Produkte ihren Job noch machen, dann lohnt es sich, ca. 8€ pro Produkt zu bezahlen...


Wie ihr ja bereits wisst, haben meine Haare ziemlich gelitten: sie sind splissig, spröde, brüchig und ziemlich filzig. Einfach sehr unschön und ich musste mich daher leider von etlichen Zentimetern Haarlänge verabschieden.




Das Shampoo habe ich natürlich direkt ausprobiert, der Duft ist "pflanzlich", es riecht nach Aloe Vera, als hätte man Blätter zwischen den Fingern verrieben: also wenn GRÜN einen Duft hätte, dann wäre es wohl dieser.
Das Shampoo schäumt schön auf, duftet frisch und "pflanzlich", einzig die Öffnung der Flasche nervt, denn die Flasche ist so unnachgiebig, dass man fest drücken muss bis das Produkt heraus kommt.
Meine Haare fühlen sich nach einer Anwendung bereits enspannter an, duften erfrischt und sauber und glänzen sogar ein wenig!
Meine Haare quietschen sogar- ich mag das, sie fühlen sich leicht und unbeschwert an.
Nach zwei Wochen Testphase bereits von einem Favoritenprodukt zu sprechen ist vielleicht etwas verfrüht, aber ich bin bisher zufrieden.




Die dazugehörige Spülung ist eine gute Ergänzung zum Produkt.
Sie duftet ebenso "GRÜN", leicht, pflegend und ein wenig cremig. Aber keinesfalls unangenehm. Meine Haare macht sie butterweich, sie belastet das Haar nicht und schenkt eine Extraportion Pflege.
Ich merke einen deutlichen Unterschied, wenn ich die Spülung verwendet habe, oder ob ich sie ausgelassen habe.
Die enthaltenen Bambusfasern (die auch im Shampoo und in der Föhnlotion enthalten sind) sorgen gefühlt für mehr Halt und eine gewisse Schwungkraft des Haares.
Vielleicht ist diese Wirkung nur eingebildet, aber jedenfalls fühle und sehe ich einen deutlichen Unterschied.
Aber auch hier: man muss sehr feste zudrücken, bis man Produkt entnehmen kann, dies ist ein wenig frustrierend, wenn es mal schnell gehen muss unter der Dusche



Zum ersten Mal seit langer Zeit verwende ich wieder eine Föhnspray und was soll ich sagen: ich freue mich jedes Mal darauf!

Das Föhnspray erfrischt meine Haare und meine Kopfhaut, meine Haare fühlen sich gestärkt und weich an nach dem Föhnen und glänzen gesund und sehen auch nicht mehr so trocken aus.

Ich habe mir dieses Spray sogar direkt noch zwei Mal gekauft um welches auf Vorrat zu haben- dies will schon was heißen!

Wenn die anderen beiden Produkte nicht so ganz euers sind, dann könntet ihr vielleicht dieses Produkt mal ausprobieren.



Natürlich kann ja nicht alles perfekt sein an diesen Produkten, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden und fühle mich mit den Produkten wohl, und nur das zählt.

Zu den Dingen, die mich stören gehört, dass die Verpackung so fest ist, dass man nur mit Druck Produkt entnehmen kann. 
Ein wenig sind meine Haare am nächsten Tag (Tag zwei) strähnig- nah, nicht toll, aber ok. Ich könnte mir auch einen Pferdeschwanz machen, statt wieder zu waschen. Aber am dritten Tag muss ich dann definitiv die Haare wieder waschen. Nicht optimal, aber ich kann damit leben.
Außerdem der Preis,... ich gehöre zu den Menschen, die gerne recht viel Produkt nehmen, aber bisher halten sich die Produkte gut.






Habt ihr auch Produkte aus dieser Reihe ausprobiert?? Wie haben sie euch gefallen? Oder schwört ihr auf ganz andere Produkte um eure Haarpracht zu erhalten???



Sonntag, 2. Dezember 2018

Festes Shampoo von Foamie [selbst gekauft, unbezahlte Werbung durch Markennennung und Markenerkennung]

Anmerkung
Dieses Produkt ist selbst gekauft, der Post ist nicht gesponsert. Nur, weil ich Kritikpunkte an einem Produkt habe oder es Aspekte gibt die mir nicht so gut gefallen haben, bedeutet dies nicht, dass das Produkt schlecht ist! Wenn es für euch funktioniert freue ich mich sehr für euch! Ich nehme an dieser Stelle direkt vorweg: für mich war es leider nichts. Vielleicht liegt es an meinen Haaren oder daran, dass das Produkt für meinen Haartyp doch nicht geeignet ist. 
Vielleicht ist es eher etwas für euch??




Das Konzept eines festen Haarshampoos ist mir nicht unbekannt: Ich habe schon einige von Lush ausprobiert, diese kosten allerdings um die 10€, irgendwie suche ich also immer ein erschwinglicheres Produkt.
Mit ca. 8€, ist dieses Produkt zumindest günstiger, kommt mit einem Beutelchen (voll praktisch!) und soll für trockene Haare geeignet sein. Und es enthält keine Nussöle, also hat es sich zum ausprobiert- werden qualifiziert.




Ich hatte mal so lange, volle relativ gesunde Haare... dann folgte ein "Goodbye" an sämtliche pflegenden Haarprodukte mit Argan-, Mandel- und Macadamiaöl, auch Sheabutter will ich nicht mehr verwenden.
Was geht, sind Rizinus-, Avocado- und Jojobaöl. Auch Kokosöl und Kakaobutter sind unkritisch. Auch ok, sind Sonnenblumen,- Oliven- und Traubenkernöl.

Kraftlos, kurz, splissig, schnell fettend, matt und einfach nicht schön, so sehen meine Haare momentan leider aus.



Ich will wieder lange, gepflegte, gesunde und glänzende Haare, ohne ein beschwertes oder speckiges Gefühl. Und wenig, bis gar keinen Spliss, Griffigkeit, Fülle und lebendigen Schwung.
Ohja, ich erwarte wirklich viel von so einem kleinen Stück Produkt.





Super ist der Karton, endlich mal keine Plastikverpackung. Allerdings kommen die meisten Seifen in einem Karton. Dennoch finde ich es toll, dass hier die Umwelt geschont wird, wir haben wirklich mehr als genug Plastikmüll. Ok,... das Beutelchen welches dabei kommt ist aus Plastik,... aber anders kann man das wohl nicht lösen. Man könnte es natürlich weglassen.






Sehr positiv finde ich, dass eine Gebrauchtsanleitung dabei kommt, mit kleinen Bildchen, damit wirklich jeder dieses Produkt verwenden kann.

Sehr drollig :-)

Ich habe wie gesagt bereits Erfahrungen mit der Anwendung von festen Shampoos gemacht, diese reichten von Begeisterung am Anfang der Verwendung  hin zu völliger Enttäuschung am Ende.

Die Idee, ein festes Produkt zum Haare waschen zu verwenden ist ein wenig außer der Reihe, schließlich sind flüssige Shampoos eher die Norm.

Warum habe ich mich daher dafür entschieden, ein festes Shampoo auszuprobieren?


Zuerst einmal, wollte ich mal ein wenig Abwechslung hineinbringen in meinen Beautyalltag und meine Produkte ein wenig durchswitchen.


Zum anderen stelle ich mir natürlich immer die Fragen: 
Was gibt mir dieses Produkt mehr, als mein herkömmliches?
Bewirkt das Zusammenspiel der anderen Inhaltsstoffe eine Optimierung meiner Haarstruktur??


Ich hatte natürlich noch ein paar andere Fragen, aber diese erläutere ich euch gleich.







Toll, dass die Inhaltsstoffe drauf stehen- weniger toll, dass es weiße Schrift auf hellblauem Hintergrund ist...





Das Produkt ist flach und ungefähr so groß wie ein Gänseei. Es kommt mit einem Beutelchen, welches perfekt dazu geeignet ist es in der Dusche aufzuschäumen und anschließend zum trocknen aufzuhängen.
Durch den Beutel schäumt die Seife sehr schnell und gleichmäßig auf.
Es soll für ca. 25 Haarwäschen reichen, es duftet ganz subtil nach Seife und ein wenig pflanzlich, aber keinesfalls irgendwie unangenehm.




Welche Wirkung erhoffe ich mir?
Ganz klar: das feste Produkt soll dem flüssigen in Nichts nachstehen. Meine Haare sollen gereinigt und gepflegt sein, gut duften und glänzen. Sie sollen griffig sein und schön fallen.

Ist die Anwendung leicht/ mühselig? Oder einfach nur anders als gewohnt?
Liegt auf der Hand, dass ich mir diese Frage stelle. Schließlich ist es erstmal ungewohnt, ein Shampoo in einer mit einer anderen Konsistenz zu verwenden.
Ich frage mich auch, ob es zeitlich aufwändiger ist oder länger dauert, bis es aufschäumt und die Haare und die Kopfhaut reinigt.

Wie ist die Reinigungswirkung?
Neben der Reinigung ist es mir auch sehr wichtig, dass meine Kopfhaut erfrischt wird. Ich mag das Gefühl von Kühle unter der Dusche, nur dann habe ich wirklich das Gefühl von frisch gewaschenem Haar!

Wie ist das werte Empfinden während/ nach der Anwendung?
Natürlich will ich mich wohl fühlen während der Anwendung, es soll schnell gehen und nicht nerven.

Gibt es Unterschiede zwischen festem und flüssigem Haarshampoo?
Abgesehen von der Konsistenz (die ja offensichtlich ist), gibt es durchaus ein paar.  Zumindest sind mir auf Anhieb zwei eingefallen:
  • man arbeitet direkt mit Schaum AUF dem Haar, dadurch stellt sich mir die Frage, wie viel Reinigungswirkung die Kopfhaut erfährt.
  • flüssiges Shampoo lässt sich gut dosieren, ist aber durch die Flasche mitunter unter der Dusche recht glitschig.

Wie ist die anschließende Struktur des Haars nach der Anwendung, gibt es einen wahrnehmbaren/ sichtbaren Sofort- Effekt?
Klar, die Frage aller Fragen. Schließlich will ich ja wissen, ob dieses Produkt sich positiv auf meine Haare auswirkt, oder eben nicht. Wenn ein Produkt keinen Sofort- Effekt hat,... dann sinkt meine Motivation es zu benutzen rapide. Ich bin deutlich motivierter bei der Anwendung, wenn ich einen Effekt sehe.




Erste Impression nach der ersten Anwendung
Unmittelbar nach der Anwendung, sind die Haare quietschig, was für eine Reinigungswirkung spricht.
Leicht kämmbar sind sie in meinem Falle allerdings nicht, ich benötige unbedingt einen Conditioner oder Fönlotion im Anschluss, damit ich mit der Bürste durchkomme. Allerdings ist dies bei meinem Flüssigshampoo genauso, da meine Haarstruktur sehr geschädigt ist.
Sind die Haare getrocknet, glänzen sie ein wenig, sind aber komischerweise bei mir gleichzeitig etwas matt und sehr griffig, haben eine festere, leicht belegte Struktur, wie das nach Haarseife manchmal bei mir so ist. Auch dies hatte ich mit anderen festen Haarshampoos bereits un ist nicht nur auf dieses Produkt bezogen.

Nach ca. zwei Wochen dauerhafter Anwendung
Es gab einzelne Tage, an denen ich das Produkt ausgelassen habe. Es waren meist Tage, an denen ich zu faul war für die Minute zeitlichen Mehraufwand, die das Aufschäumen und Verteilen des Produkte im nassen Haar mit sich brachte.
Davon aber abgesehen, scheinen meine Haare eher trockener zu sein als sonst, sind bereits am selben Tag abends wieder strähnig, am nächsten Morgen leider völlig fettig un müssen gewaschen werden. 
Bei einem herkömmlichen Shampoo, kann ich teilweise erst am dritten Tag neu waschen.



Für mein abschließendes Fazit widme ich mich erneut meinen Fragen, denn dies waren die Aspekte, unter denen ich das Produkt kritisch betrachtet habe.

Welche Wirkung erhoffe ich mir?
Es gibt einen Sofort- Effekt, die Haare glänzen toll, wenn sie frisch gewaschen sind und haben einen tollen Schwung.
Leider waren sie weiterhin trocken und schnell fettend, da hat das Shampoo für mich persönlich leider nicht funktioniert.

Ist die Anwendung leicht/ mühselig? Oder einfach nur anders als gewohnt?
Irgendwie kam ich nicht wirklich mit diesem Produkt, bzw. mit der Produktkategorie festem Haarshampoo zurecht.
Das Produkt schäumt schnell aus, allerdings musste ich das Produkt mehrfach aufschäumen, um genug Schaum zum Haare waschen zu erhalten. Das Verteilen des Schaumes hat so wesentlich länger gedauert, als mit der flüssigen Variante, bei der man das Produkt direkt im nassen Haar aufschäumt.
Also hier leider ein Minuspunkt, denn die Anwendung dauerte länger und war mit etwas mehr zeitlichem Aufwand für mich verbunden. Nicht dramatisch, aber wenn es morgens mal schnell gehen muss, ist das Produkt deswegen nicht meine erste Wahl

Wie ist die Reinigungswirkung?
Im Haar selber gut- sehr gut, aber auf der Kopfhaut... Ich hatte leider überhaupt nicht das Gefühl, dass meine Kopfhaut auf nur im Ansatz etwas Schaum abbekommen hat. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass meine Kopfhaut leider nicht gereinigt wurde, nur die Haarlängen.
Irgendwie ist in mir der Gedanke fest, dass ich mein Haar eher eincreme als wasche, dass ich das Produkt eher auftrage, als in die Haare einarbeite.

Wie ist das werte Empfinden während/ nach der Anwendung?
Während der Anwendung bin ich leider ungeduldig, wie lange das Aufschäumen wohl dauert, bis ich meine (kurzen!) Haare damit waschen kann. Ich hatte immer das Gefühl, dass der gewonnene Schaum trotzdem irgendwie nicht ausgereicht hat um meine Haare reinigen zu können.
Nach der Anwendung bin ich nicht unzufrieden, erst abends bin ich verwundert, dass die Haare wieder strähnig sind.

Gibt es Unterschiede zwischen festem und flüssigem Haarshampoo?
Für mich persönlich funktionieren flüssige Shampoos nach wie vor am allerbesten. Ich habe ein Gefühl absoluter Reinhaut und Frische, die ich bei der festen Variante leider vermisse.

Wie ist die anschließende Struktur des Haars nach der Anwendung, gibt es einen wahrnehmbaren/ sichtbaren Sofort- Effekt?
Toll finde ich, wie griffig die Haare sind, sie sind glänzen, was mir auch sehr gut gefällt. Es gibt einen Sofort- Effekt. allerdings für mich nicht ausreichend genug.
Abschließend bleibt also zu sagen: wirklich kein schlechtes Produkt, aber für mich eher nicht das wahre. Mir fehlte einfach der besondere Frischekick unter der Dusche und auch das Gefühl der erfrischten und gereinigten Kopfhaut war nicht da.
Ich fand das Handling relativ umständlich, obwohl der Beutel wirklich die Handhabung vereinfacht. Das für mich schwierige Handling habe ich aber allgemein immer mit festem Haarshampoo, ich denke, es ist einfach nicht meine optimale Produktkategorie.
Vielleicht ist dieses Produkt ja für euch besser geeignet :-)



Was waren eure Erfahrungen mit festem Haarshampoo/ Haarseifen??







Mittwoch, 23. Mai 2018

Miniserie: Drei Beautymythen im Test- Mittwoch: Schneller wachsende Haare

Ach, wie toll wäre es, lange Haare über Nacht zu bekommen, morgens mit perfekter Haut wach zu werden oder die kurzen Stummelchen über Nacht in prachtvolle Klauen verwandeln zu können.
Wie toll (Achtung- Ironie und Sarkasmus!), dass es da Methoden, Mittel und Wege gibt, die einem das Warten und die ganze Arbeit abnehmen! Und umso toller, dass die funktionieren (tun manche davon tatsächlich- jedoch nicht über Nacht.)
Ich habe mal im Internet und in meinem eigenen Erfahrungskreis geschaut und mal für euch interessante (und teils merkwürdige) Mittelchen und Methoden zusammengetragen, die funktionieren können- oder eben auch nicht.

Anmerkung:
Ich bin keine Kosmetikerin, keine Medizinerin oder sonstwie ausgebildet darin, euch Ratschläge bezüglich eures Körpers zu geben. Ich schildere hier meine eigenen Erfahrungen, die ich gemacht habe als ich sogenannte "Hacks" oder Beautymythen ausprobiert habe. Seht meine Erfahrungen bitte mit dem sprichwörtlichen Salz in der Suppe, denn Erfahrungen sind immer subjektiv und ihr solltet euch immer selbst informieren und ein Bild machen, bevor ihr etwas davon ausprobiert von dem, was ich euch vorstelle.
Ich werde weder dafür bezahlt, noch anderweitig unterstützt, wenn ich euch hier Produkte vorstelle oder auf Internetseiten verlinke. 

In dieser Postreihe möchte ich euch drei Beautymythen vorstellen, innerhalb dieser drei Mythen gibt es "Hacks" und Methoden, die angeblich dafür sprechen sollen, dass diese Mythen so wahr sind.
Ich stehe dem skeptisch, aber durchaus interessiert gegenüber, daher habe ich einige davon mal ausprobiert.

Dies erwartet euch in dieser Woche:
1. Schneller wachsende Fingernägel- Dienstag
2. Schneller wachsende Haare         - Mittwoch
3. Schneller reinere Haut                  - Donnerstag

Nach dem ersten Teil geht es also heute um die volle Haarpracht, ich kenne kaum eine Frau, die nicht von Rapunzel-Haar träumen würde. Langes, seidiges, volles und gesundes Haar, am besten noch ohne was dafür tun zu müssen, ohne es in aufwendigen Ritualen pflegen und hegen zu müssen...
Wie toll wäre es, wenn es einfache Pflegegewohnheiten geben würde, die wie über Nacht aus der Zottelmähne Prinzessinnenhaar zaubern könnten... Oder, gibt es sowas??? 

Wie auch im letzten Teil, bitte alles, was ich hier schreibe immer selbst hinterfragen, da ich ja nur meine eigenen Gedanken und Erfahrungen schildere.

Kommen wir zum Beautymythos 2: Die Haare wachsen schneller, wenn du...
Weisheit 1: Haaröl machts- aber bitte "das Richtige"?!
Wie beim "richtigen Mann" scheiden sich auch hier die Geister: Was ist richtig, was falsch? Zunächst einmal muss man wissen, dass die einzelnen Haare nur eine begrenzte Zeitdauer wachsen können. Dies hängt schlicht und ergreifend damit zusammen, dass das Haar irgendwann ausfällt und die Haarwurzel bestimmte Wachstumsphasen hat. Haarwurzeln mit kürzeren Wachstumsphasen haben also gar keine Chance eine Prachtmähne zu produzieren. Wenn dann das Haar noch abbricht... kann man dem Traum vom langen Haar zum Abschied hinterherwinken.
Wie wirkt Haaröl?
Ein Haaröl wirkt rein äußerlich, da, wo die Nährstoffe gebraucht werden (in der Kopfhaut und speziell in der Haarwurzel) kommt es gar nicht erst hin.
Ein Haaröl KANN die strapazierte Haarstruktur glätten und so ein abbrechen oder reißen der Haarlängen vorbeugen.
Welches Haaröl?
Tatsächlich habe ich schon einige durch, rein natürliche, wie auch die gängigen Silikonbomben- meine Erfahrungen waren durchwachsen.
Oft waren die Haare schlicht und ergreifend durchgefettet, in den ersten Wochen der Anwendung seidig und später völlig verfilzt oder die Kopfhaut vertrug das Produkt nicht. Daher bin ich persönlich mittlerweile davon abgekommen, klassisches Haaröl zu verwenden. 
Eines haben alle Öle gemeinsam: Sie sollen in die aufgeraute erste Schicht des Haars einziehen und es so glätten.
Speiseöle (also Nussöle wie Mandel-, Argan-, Oliven- oder Kokosnussöl) können äußerlich aufgetragen werden, aber auch aufgenommen werden. Wichtig ist hier selbstverständlich der gesunde Menschenverstand: Bei Verdacht auf Allergie: Finger weg!! Auf alles kann allergisch reagiert werden!

Hier eine Übersicht der Haaröle, die ich bisher getestet habe und wie sie auf mein Haar gewirkt haben, wo ich sie gekauft habe und wie wie ich sie aufgetragen habe
:
Maroccan Hairoil/ Arganöl
Das Marokkanische Haaröl, oder auch Arganöl habe ich in sehr geringer Dosis bisher recht gut vertragen, aber ich verwende es nicht mehr. Wie bei übrigens allen Ölen gilt auch beim Arganöl: ein Zuviel lässt das Haar schmierig und fettig wirken. Ich hatte darauf geachtet überwiegend rein natürliches Arganöl zu nehmen und keines aus der Drogerie. Ich habe daher einfach beim italienischen Feinkosthändler eine Flasche Arganöl (Speiseöl) gekauft. Dieses hat Lebensmittelqualität, keine anderen Füll- oder Zusatzstoffe und man bekommt eine große Glasflasche für ca. 10€. Ein guter Deal und meine Empfehlung an euch. Produkte aus der Drogerie enthalten noch Duftstoffe, oder Stoffe, die das Öl leichter durchgängig machen-. ich persönlich brauche sowas nicht.

Macadamiaöl
Im Handel habe ich dieses Nussöl noch nicht pur gesehen, sondern meist in Haarpflegeprodukten. Mein Haar hat es nicht gemocht, meine Haare waren immer schmierig, fettig und verklebt, schienen es überhaupt nicht aufnehmen zu wollen.

Sheabutter
Tatsächlich habe ich eine ganze Zeitlang hindurch begeistert pure Sheabutter zur Körperpflege verwendet: Das Öl der Sheanuss ist ein festes, reichhaltiges aber gleichzeitig leichtes Öl mit hoher Unverseifbarkeit. Dies bedeutet, dass es, wenn es eingezogen ist sich nicht so schnell heraus- oder abwäscht. Es schmilzt bei Körperwärme zudem recht flott, man muss nicht ewig herumreiben.
Ich habe es zur Gesichtspflege im Winter verwendet, zur Körperpflege und mit dem Rest, der dann noch an meinen Händen war meine Haare verwöhnt. Meine Haare haben es sehr gut vertragen, auch heute noch vertrage ich Produkte mit Sheabutter besser als so manch andere. Dennoch verwende ich sie nicht mehr. Biologisch gesehen, ist die Sheanuss übrigens ein Kern in einer Frucht, beerenartig, 

Mandelöl
Ich hatte so tolle Sachen gehört über Mandelöl- aber ich vertrage es weder auf der Haut, noch auf dem Haar. Es will bei mir einfach nicht einziehen. Das beste Preis- Leistungsverhältnis für eine Flasche pures Mandelöl hatte ich damals in der Drogerie Müller gefunden, dort kostete eine Flasche (ca. 150ml- 200ml) ca. 5€. Ob es das immer noch gibt, weiß ich allerdings nicht.

Jojobaöl
Ich vertrage Jojobaöl wirklich super! Jojobaöl wird nicht aus Nüssen gewonnen, sondern aus den Samen des Jojobastrauches. Das Öl erinnert an Olivenöl, aber ist viel leichter in seiner Konsistenz. Auch hier bekommt man ein gutes Preis- Leistungsverhältnis bei Müller oder in diversen Apotheken.
Ich verwende Produkte mit Jojobaöl gerne für die Nägel und die Haare, es zieht schnell bei mir ein und pflegt über recht lange Zeit hinweg. Aber auch hier ist ein zuviel eine schmierige Angelegenheit. Ich nehme immer nur ein paar Tropfen und verreibe diese in meinen Händen und trage dies dann in meine Haarlängen auf.

Kokosöl
Kokosöl ist weiß, fest und duftet lecker- es schmeckt auch mindestens so lecker, wie es riecht. Ich verwende es gerne zum kochen (asiatische Currys) und backen (Schokocrossis- lecker!! Oder als Butterersatz zum Backen). Für die Körperpflege ist es mir zu schmierig, es zieht bei mir einfach nicht richtig ein und liegt wachsartig bei mir auf Haut und Haar. Ich will ja wirklich von Kokosöl in der Haarpflege begeistert sein- anfangs funktionieren die Produkte auch super für mich, nur irgendwann wäscht es sich nicht mehr richtig heraus und lagert sich so eklig an...

Olivenöl
Ich finde, pur aufgetragen, ist Olivenöl kein tolles Naturprodukt. Weder auf den Haaren, noch auf der Haut pflegt es bei mir. Olivenöl ist daher eher für mich ein reines Speiseöl, welches von Innen bei mir wirken darf- ich verwende es überwiegend für Salatdressings. 

Hack 1: Öl und Eigelb wirkt wahre Wunder. Also rein mit der Majo ins Haar...!
Ich habe erstmal sehr skeptisch reagiert... und dann angewidert. Majonnaise ins Haar, echt jetzt?! 
Vom Grundgedanken ja nicht falsch, denn ein Speiseöl soll ja angeblich das Haar durchfeuchten, das enthaltene Ei zusätzlich stärken und kräftigen... Also, ich habe es ausprobiert und mir wurde allein schon bei dem Geruch total schlecht. Majo riecht einfach penetrant, wenn es einmal im Haar ist, dauert es auch ewig, bis man den Sch*** wieder rausgewaschen hat. Mein persönliches Fazit: Majo gehört auf die Pommes, nicht auf die Haare.

Hack 2: Selbstgemachte Haarkur mit Banane
Ich liebe Haarprodukte mit Banane. Sie duften lecker und die Haare sind hinterher griffiger und glänzen ganz toll. Also wollte ich es mal selbst ausprobieren. Also etwas Olivenöl, eine zermatschte Banane, und eine Haarspülung mit Wasser zusammengerührt und ab aufs Haar damit. 
Ich hätte besser zweimal nachgedacht, als ich die Stückchen sah. Ich hätte besser die Banane gegessen, statt sie ins Haar zu geben. Die "Haarkur" war matschig, klumpig, es sah aus, als hätte mir einer ins Haar gekotzt... echt eklig. Ich habe ewig gebraucht, die Stückchen wieder aus den Längen zu waschen, das Haar war hinterher übrigens auch nicht gepflegter als vorher. Also kaufe ich mir Bananenprodukte lieber in der Drogerie oder beim Body Shop fertig hergestellt.

Weisheit 2: Bleichen, Färben, Tönen- alles Mist.
Ich dachte, als ich aufhörte meine Haare zu färben, dass sie sie sich schnell erholen würden und innerhalb kürzester Zeit gesünder aussehen würden. Dies trat nur bedingt ein.  An der Kopfhaut ist es tatsächlich gesünder, aber die nicht mehr nachgefärbten Längen sind matt, verblasst- sieht einfach nicht schön aus. 
Meine Haare erholen sich langsam vom Färben- da merkt man, wie schädlich und strapazierend die Chemikalien für Kopfhaut und Haare tatsächlich sind. Frisch gefärbt sehen sie schon toll aus: glänzend, weich, seidig und eine intensive Farbe... und nach einiger Zeit muss man wieder nachfärben, damit die Wallemähne nicht aussieht wie ein Zottelteppich.
Für mich steht fest: Wenn je wieder färben, dann nur noch beim Profi, nicht mehr Zuhause mit Colorationen aus der Drogerie...

Hack 3: Honig und Haarspülung hellt Haare auf
Weg von der Durchfeuchtung, irgendwann wollte ich hellere Haare haben. Ich wollte jedoch nicht mit der Chemiekeule ran. Ich war also überrascht, dass es angeblich mit Honig klappen sollte. Und ja, es funktioniert tatsächlich, aber es geht sehr, sehr langsam und man muss die Mixtur über mehrere Stunden und mit Wärme (Frischhaltefolie auf dem Kopf und Mütze drüber) einwirken lassen. Der Honig bildet dann natürliche bleichende Stoffe- meine Haare waren danach aber recht spröde. Nochmal mache ich das nicht, da esse ich den Honig lieber. Bleicht innerlich nicht, schmeckt dafür aber.

Methode 1: Inversion Method
Diese Methode geistert seit einigen Jahren durchs Internet. Ich verzichte hier mal darauf, sie näher zu erläutern, bei mir hat es so lala funktioniert. Ich hatte schon das Gefühl, dass meine Haare sich verändert hatten, aber den mega Zuwachs an Länge, Fülle und Dichte hatte ich definitiv nicht. Die Kopfhautmassage ist ja ganz nett, das warme (nicht heiße!!) Öl glättet sprödes Haar und der Zeitaufwand ist da, aber überschaubar. Aber wie gesagt- bei mir hat es nicht wirklich funktioniert.

Euch interessiert die Inversion Method? Dann informiert euch am besten auf mehreren Seiten darüber, lest sehr kritisch. Ich verzichte hier an dieser Stelle wie gesagt darauf, genauer darauf einzugehen.

Methode 2: Nur einmal in der Woche Haare waschen
Ich sage es direkt einmal vorneweg: es bedeutet nicht, dass man sich nur einmal in der Woche duscht! Die persönliche Körperhygiene wird normal weitergeführt, nur die Haare werden nicht jeden Tag gewaschen.
Fettige Tage werden mit Trockenshampoo überbrückt, fettige Haare werden mit Hochsteckfrisuren getarnt... Ich bin davon nicht so begeistert. Meine Haare ölen recht schnell, am spätestens dritten Tag MUSS ich sie waschen, weil sie total strähnig sind. Warte ich noch länger, fängt meine Kopfhaut an zu jucken und zu schuppen- sehr unangenehm. Für manche Damen mag das gut funktionieren sie nur einmal in der Woche zu waschen. Für mich allerdings nicht. Im Schnitt wasche ich sie alle zwei Tage, an heißen Tagen auch jeden Tag. 

Hack 4: Hitze vermeiden
Sinnvoll! Glätteisen und Föhn können dem Haar schließlich Feuchtigkeit entziehen und es so austrocknen, die Haare brechen schneller und leichter ab. Ich glätte meine Haare nur noch ganz selten und versuche immer an einen guten Hitzeschutz zu denken. Im Sommer föhne ich mein Haar auch nicht, sondern lasse es- wenn die Zeit dies zulässt- an der Luft trocknen. Meine Haare wirken jedoch nicht wirklich gesünder, aber nicht ganz so matt und trocken.
Wenn ich sie föhne, dann kurz auf der höchsten Stufe bis sie fast trocken sind und lasse sie an der Luft komplett trocknen. Oder ich föhne mit einigem Abstand zur Kopfhaut und Haar auf der mittleren Stufe und beende die Aktion mit kalter Luft.

Theorie 1: Silikone sind böse!
Überall heißt es Dimethicone sind schlecht für die Haare, sie legen sich um das Haar, es kann nicht atmen, verklebt und fällt irgendwann aus. 
"Nicht atmen"... ist mir neu, dass Haare Lungen haben. Ich grinse immer wieder, wenn in diverser Haarproduktewerbung das Model voller Überzeugung davon spricht, dass das Haar befreit durchatmen kann... Klar, es geht um Leichtigkeit, um Unbeschwertheit. Ich kann nachvollziehen, wenn Haare mit Schichten überzogen sind, dass sie dann herunterhängen und stumpf, glanzlos wirken können.
ABER ich bin nicht überzeugt davon, dass Silikone per se schlecht für die Haare sind. Immerhin ist es eine Art Schutzschicht, die sich um das strapazierte Haar legt und es so vor weiterem Schaden bewahrt. Einmal in der Woche verwende ich ein tiefenreinigendes Shampoo, welches alle Rückstände und Silikone aus meinem Haar entfernt. Ich komme damit sehr gut klar, allerdings- auf der Haut will ich keine Silikone!

Theorie 2: Nahrungsergänzungsmittel wirken wahre Wunder!
Ich stimme voll und ganz zu- aber nur, wenn man sie wirklich als ERGÄNZUNG ZU EINER AUSGEWOGENEN ERNÄHRUNG einnimmt. 
Ich nehme hauptsächlich nur Folsäure und Magnesium und Omega 3 Fettsäuren, Zink, Eisen, Vitamine etc. über die Ernährung an sich auf, diese nehme ich nicht zusätzlich ein.
Ich esse viel Obst und Gemüse und achte auf hochwertige Öle (z.B. Olivenöl). Ich habe grundsätzlich meinen Kohlenhydratkonsum eingeschränkt, auch wenn ich nicht glaube, dass Süßigkeiten sich negativ auf die Haare auswirken. 

Theorie 3: Wer langes Haar haben will, darf die Haare nicht schneiden.
Logisch betrachtet, stimmt das natürlich. Zeit+ die Haare nicht abschneiden= langes Haar.

ABER, Haarspitzen können trocken werden und aufrauen- Spliss entsteht. Schneidet man diese kaputten Haarspitzen nicht weg, wandert der Spliss immer höher, die Haare werden dünner, anfälliger und brechen leichter. Sie werden matt und trocken- es macht also durchaus Sinn, von Zeit zu Zeit zumindest die Spitzen schneiden zu lassen. 
Außerdem geschieht das Haarwachstum nicht in den Spitzern, sondern in der Kopfhaut.
Ich lasse daher alle ca. 4 Monate einen Splissschnitt machen oder meine Haarspitzen trimmen, dann aber auch wirklich nur höchstens einen Zentimeter. So wachsen die Haare zwar langsamer, dafür aber kräftiger und gesünder.
Bei einem Splissschnitt wird nur der Spliss entfernt, an der Länge ändert sich nichts.

Theorie 4: 100 Bürstenstriche sorgen für glänzendes Haar
Theoretisch funktioniert das, denn die Kopfhaut sondert über Talgdrüsen Talg ab, jeder Bürstenzug verteilt den Talg in den Längen- tadaa, glänzendes Haar. ABER... immer wieder bürsten strapaziert das Haar auch zusätzlich, es kann schneller abbrechen, splissen oder schneller durchfetten. Vor allem mit "der falschen" Haarbürste tut man sich hier wirklich keinen Gefallen.
Ich verwende mittlerweile einen groben Kamm, der ist viel schonender und entwirrt dennoch das Haar.

Hack 5: Haargummis ohne Metallring
Der Metallring steht in Verdacht, die Haare rauszureißen, abzubrechen und zu schädigen. Daher gibt es schon seit längerer Seit Haargummis ohne Metallring, oder Haargummis aus Kuststoff, Klammern... Vorteil: Es entsteht keine Soll-Bruchstelle im Haar, da das Haar weniger strapaziert und gestresst wird. Nachteil: Verhindern leider nicht, dass man das Haargummi dennoch immer wie doof sucht weil man vergessen hat wo man es hingelegt hat...

Nachtrag:
Es gibt mit Sicherheit noch andere Hacks und Theorien rund ums Haupthaar. Vielleicht war es für euch interessant meine Gedanken dazu zu lesen, ich bin gespannt auf eure Ansichten und darauf, was ihr schon alles ausprobiert habt. Bitte bedenkt: Jeder Mensch ist individuell, manches Haar reagiert anders und jeder hat andere Erfahrungen und Ansichten. Was für mich funktioniert, muss nicht für euch funktionieren. 
Man sollte immer einen Hautarzt, Allergologen, Frauenarzt oder Hausarzt fragen, wenn man den Eindruck hat, dass ein Haarausfall oder ähnliches Phänomen krankheitsbedingt oder Folge einer hormonellen Störung sein könnte. Nur ein Facharzt kann hier zuverlässig helfen und beraten. Auch eine ausgebildete Kosmetikerin oder ein Friseur kann beraten und Produkte empfehlen. 
Man sollte grundsätzlich immer auf gesunde Ernährung achten und zweimal überlegen, bevor man sich irgendwelche Pillen oder Produkte innerlich, wie äußerlich zuführt.